Frost verzögert Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin
Der seit mehreren Wochen anhaltende Frost in Nord- und Ostdeutschland beeinträchtigt die Sanierungsarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin erheblich. Die DB InfraGO wird die Strecke daher nicht wie geplant zum 30. April 2026 wieder in Betrieb nehmen können.
Seit Ende Dezember sind verschiedene Arbeiten witterungsbedingt nicht möglich. Vereiste Kabelkanäle verhindern das Verlegen von Leitungen für Signal- und Stellwerkstechnik. Teilweise ist der Boden bis zu 70 Zentimeter tief gefroren. Auch Arbeiten an Oberleitungen, Weichenantrieben und Signalanlagen mussten unterbrochen werden. Nach Angaben der DB InfraGO handelt es sich um den stärksten Wintereinbruch seit mehr als 15 Jahren.
Sobald der Boden vollständig aufgetaut ist, sollen die Arbeiten neu getaktet und zusätzliches Personal eingesetzt werden. Ein aktualisiertes Inbetriebnahmekonzept wird bis zum 13. März 2026 vorgelegt. Ziel ist eine abgestimmte Lösung für den Personen- und Güterverkehr, auch im Hinblick auf weitere Bauarbeiten im norddeutschen Streckennetz.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: